Bolonka Zwetna Parasiten: Flöhe, Zecken, Würmer, Wurmkur


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Wahrlich keine schöne Angelegenheit, wenn es sich Floh und Co auf dem Bolonka Zwetna gemütlich machen. Schließlich hat niemand gerne eklige Parasiten im oder auf dem Hund, aber eine Ansteckung lässt sich in den allermeisten Fällen leider nicht verhindern.

Zum Glück werden Sie die ekligen Plagegeister in der Regel aber schnell wieder los. Vorausgesetzt, sie werden frühzeitig entdeckt. Ist es bereits zu einem schweren Befall gekommen, müssen Sie hingegen mit härteren Mitteln durchgreifen. Bleibt er sogar gänzlich unbehandelt, können Flöhe und Würmer jedoch sehr gefährlich für den Bolonka Zwetna werden und seine Lebensqualität und Lebenserwartung bedeutend schmälern.

Darum ist es wichtig, ein wachsames Auge auf den kleinen Vierbeiner zu haben und beim leisesten Verdacht auf Parasiten sofort eine Tierarztpraxis aufzusuchen.

Bolonka Zwetna Parasiten: Flöhe, Zecken, Würmer, Wurmkur
Bolonka Zwetna Parasiten: Flöhe, Zecken, Würmer, Wurmkur: was muss ich beachten?

Zoonosen: Warum können Würmer und Co auch für mich gefährlich werden?

Es gibt Krankheiten, die können vom Tier auf den Menschen übergehen und umgekehrt. Der Fachbegriff für diesen Ansteckungsweg heißt Zoonose. Dies gilt für Infektionskrankheiten genauso wie für einige Parasiten. Umso wichtiger, einige Hygieneregeln zu beherzigen, wenn Sie einen oder mehrere Bolonka Zwetna Ihr Eigen nennen. Zwar sind solche Ansteckungen beim Menschen sehr selten, doch warum ein Risiko eingehen?

  • Kot auf Spaziergängen immer restlos aufsammeln und entsorgen
  • Nach dem Spazierengehen die Hände waschen
  • Hände ach nach dem Streicheln und Spielen waschen
  • Verhindern Sie, dass der Bolonka Ihr Gesicht oder Ihre Hände ableckt
  • Hundezubehör regelmäßig reinigen oder in der Maschine waschen
  • Verbannen Sie den Hund vom Sofa oder aus dem Bett
  • Nach jedem Spaziergengehen auf Zecken absuchen
  • Regelmäßige Floh- und Wurmkuren können den Bolonka schützen

Zecken

Wie kommen Zecken auf meinen Bolonka Zwetna?

Diesen unliebsamen Untermieter kann jeder Hund bekommen, der durch Feld, Wiesen oder Wald spazieren geht. Die Zecke sitzt dabei im Gras, in Büschen oder auf Bäumen und kann die veränderte Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Luft wahrnehmen, welche durch verbrauchte Atemluft entsteht. Dies bedeutet für das Spinnentier, dass ein potenzielles Wirtstier gerade in der Nähe ist. Die Zecke lässt sich fallen oder klammert sich direkt an den Vierbeiner. Und schon ist das Spinnentier auf dem Hund und sucht sich eine schön gut durchblutete Stelle zum Reinbeißen. Während des Saugens schwillt der Körper der Zecke von wenigen Millimetern auf bis zu einem Centimeter an. Ist die Blutmahlzeit nach spätestens 10 Tagen beendet, lässt sich die Zecke satt und zufrieden wieder fallen. Je länger der Parasit saugt, umso wahrscheinlicher wird eine Übertragung von gefährlichen Krankheiten, welche manchmal im Speichel der Zecke zu finden sind. Dazu zählen:

  • Borreliose
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
  • Babesiose
  • Ehrlichiose (Zeckenfieber)

In Deutschland sind vor allem der Gemeine Holzbock und die Auwaldzecke verbreitet. Letztere kann Überträger der Babesiose sein, der Holzbock hingegen kann den Bolonka Zwetna mit FSME oder Borreliose anstecken.

Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Zur Beseitigung von Zecken gibt es eine ganze Reihe von kleinen Hilfsmitteln im Tierfachgeschäft. Ob Sie sich für Zeckenkarte, Haken oder die altbewährte Zeckenzange entscheiden, ist Geschmackssache. Sie können sogar eine normale Pinzette nehmen. Dabei ist es übrigens egal, ob Sie eine Zecke mit einer Drehbewegung entfernen oder sie einfach gerade herausziehen. Wichtig ist allerdings, dass Sie die Zecke nah am Kopf packen und nicht versuchen, diese am Körper rauszuziehen. Dabei kann es zu Quetschungen kommen und die Zecke entlädt möglicherweise infizierten Speichel oder Teile ihres Darminhaltes in den Hund. Außerdem könnte der Körper zerreißen und der Kopf bleibt vielleicht in der Haut zurück. Ein Grund, warum Sie die Zecke besser nie mit den Fingern entfernen sollten. Sie können gar nicht so präzise zupacken und erwischen meist immer den dicken Körper.

Wer seinen Bolonka Zwetna nach jedem Spaziergang gewissenhaft nach den lästigen Untermietern absucht, kann das Beißen allerdings so gut wie immer verhindern. Die Zecke wandert nämlich noch bis zu mehreren Stunden umher, um eine geeignete Stelle zum Blutsaugen zu finden. Dabei bevorzugt sie gut durchblutete Orte, an denen die Haut sehr dünn ist, beispielsweise die Ohren, zwischen den Zehen oder die Leistengegend.

Es ist übrigens ein Ammenmärchen, dass die Zecke am besten entfernt wird, wenn man ihr Klebstoff, Öl oder Ähnliches auf das Hinterteil träufelt. Im Gegenteil: Dies führt oft nur zu Stress und Panik bei dem Parasiten und es wird Speichel abgesondert, der womöglich gefährliche Erreger enthält.

Was tun, wenn der Kopf der Zecke stecken bleibt?

Der Hund hat sich abrupt bewegt oder Ihre Finger haben gezittert und schon ist es geschehen: Die Zecke zerreißt und ihr Kopf bleibt in der Haut des Bolonka Zwetna zurück. Dies ist erstmal kein Grund zur Besorgnis. Versuchen Sie vorsichtig, den Kopf mit einer Pinzette nachträglich hinauszuholen. Ist dies nicht möglich, so beobachten Sie die betroffene Stelle ein paar Tage. Häufig fällt der Kopf nämlich nach einiger Zeit von selbst raus. Geschieht dies nicht, so suchen Sie bitte einen Tierarzt auf, der die Stelle überprüfen wird. Ebenfalls in die Tierarztpraxis sollten Sie, wenn die Bissstelle sich stark rötet, anschwillt oder Sie sonstige Veränderungen an Ihrem Bolonka bemerken.

Wie kann ich Zecken bei meinem Bolonka Zwetna vorbeugen?

Einen Befall mit Zecken zu verhindern ist schwierig. Am einfachsten und effektivsten ist es immer noch, den Hund nach jeder Gassirunde kurz abzusuchen und den Blutsauger zu entfernen, ehe Sie eine schöne Stelle zum Beißen gefunden hat. Wem das nicht ausreicht, der kann auf Mittel aus dem Fachhandel zurückgreifen, die einen Befall unwahrscheinlich machen sollen. Dazu zählen:

1. Spot-Ons
Sie funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie eine Flohkur. Zwar verhindern sie einen Biss der Zecke nicht, doch beim Blutsaugen nimmt diese die Giftstoffe des Präparats auf und stirbt ab. Entweder fällt die Zecke dann vom Hund ab, oder Sie verbleibt in der Haut und vertrocknet langsam. Entdecken Sie eine solche verschrumpelte Zecke, entfernen Sie diese einfach mit einer Zeckenzange.

2. Puder/Spray
Die Wirkung dieser Mittel ist zeitlich sehr begrenzt und eine Anwendung muss regelmäßig wiederholt werden. Sie könnten den Bolonka Zwetna beispielsweise vor dem Spazierengehen damit einreiben bzw. einsprühen. Allerdings sollten Sie verhindern, dass sich Ihr Vierbeiner anschließend das Fell ableckt. Er könnte sonst Giftstoffe des Produktes aufnehmen.

3. Borreliose Impfung
Ein Zeckenbiss ist natürlich von Hundehaltern so gefürchtet, weil dadurch die gefährliche Borreliose übertragen wird. Eine Impfung verhindert zwar leider nicht den Biss, kann den Hund allerdings vor der Krankheit schützen. Jedoch nicht 100 % zuverlässig. Immerhin schützt diese Impfung nur vor einigen bestimmten Erregerstämmen. Trotz Injektion kann sich der Vierbeiner also dennoch mit der Infektionskrankheit anstecken.

4. Knoblauch
Diese Methode klingt zunächst ziemlich gut. Schließlich ist Knoblauch rein natürlich und keine Chemiebombe, die auf dem Hund verteilt wird. Einfach ein bisschen unter das tägliche Futter mischen und schon ist der Bolonka Zwetna vor Zeckenangriffen geschützt. Doch die Wirksamkeit dieser Methode ist keinesfalls eindeutig erwiesen und außerdem ist Knoblauch giftig für Hunde. Natürlich kommt es dabei auf die Dosierung an, doch bei einem so kleinen Vierbeiner, wie dem Bolonka, ist nicht auszuschließen, dass selbst kleinste Mengen gesundheitsschädlich sein könnten.

Ist ein Zeckenhalsband sinnvoll für meinen Bolonka Zwetna?

Obwohl ein Halsband vor einem Zeckenbefall schützen kann, überwiegen die Nachteile bei Weitem. Immerhin muss das Halsband permanent getragen werden, wodurch der Hund dem darin enthaltenen Nervengift rund um die Uhr ausgesetzt ist. Außerdem kommen auch Personen mit den Giftstoffen in Kontakt, beim Spielen und Streicheln beispielsweise. In besonderer Weise gefährdet sind natürlich Kinder, die oft eine innige Beziehung zu dem Haustier haben und sich nach dem Anfassen nicht die Hände waschen. Spielen andere Vierbeiner mit dem Bolonka, so sind auch sie dem Nervengift ausgesetzt. Das Halsband könnte abgeleckt werden oder es wird beim Raufen versehentlich ins Maul genommen.

Ganz wichtig:
Der Bolonka Zwetna darf mit dem Halsband nicht gebadet werden und sollte auch nicht damit in Seen oder ähnlichem schwimmen gehen. Das Nervengift gelangt so nämlich in den Wasserkreislauf und kann das Leben dort beeinträchtigen.


Flöhe

Wie erkenne ich, ob mein Bolonka Zwetna Flöhe hat?

Flöhe sind etwa 2 mm groß und oft mit bloßem Auge erkennbar. Wenn Sie das Haarkleid Ihres Bolonka Zwetna bürsten oder die Haare mit den Fingern ein wenig teilen, sehen Sie Flöhe manchmal schnell umherwuseln. Bei sehr dunklen Fellfarben kann es jedoch schwierig werden, die Krabbeltiere im langen Haarkleid ausfindig zu machen. Eine sehr gute Methode, um einen Flohbefall sicher zu erkennen, ist darum der Einsatz eines speziellen Flohkamms. Einige der dunkelbraunen Plagegeister bleiben dabei direkt im Kamm hängen oder Sie entdecken schwarze Krümel daran oder auf der Haut des Hundes. Sie können den Kamm auf einem angefeuchteten Stück Küchenpapier ausklopfen. Färbt sich dieses danach rötlich, handelt es sich ganz eindeutig um Flohkot. Die Färbung kommt von dem unverdauten Blut darin.

Ein Befall mit Flöhen verursacht zudem starken Juckreiz, weshalb der Hund sich permanent kratzt, was sogar blutige Wunden zur Folge haben kann. Er versucht mitunter auch, seine Zähne einzusetzen und knibbelt damit im Fell herum. Sitzen Flöhe zwischen den Zehen, so kauen einige Vierbeiner unablässig auf Pfoten und Läufen herum oder lecken sich dort ständig. Ist der Befall sehr stark fortgeschritten, so erkennen Sie womöglich kahle Stellen im Fell des Bolonka Zwetna. Diese entstehen durch Knabbern und Kratzen.

Übrigens springen Flöhe bis zu einem Meter weit. Dadurch ist es ein Leichtes, auf andere Vierbeiner zu wechseln oder sogar auf dem Menschen zu hopsen. Zum Glück ist ein Befall beim Menschen jedoch sehr selten und kommt eigentlich nur vor, wenn der Bolonka Zwetna sehr stark besiedelt sein sollte. Nichtsdestotrotz könnten Sie jedoch die Quelle des Übels sein. Mit Ihrer Kleidung oder den Schuhen könnten Sie nämlich die Plagegeister erst ins Haus geholt und Ihren Bolonka Zwetna mit Flöhen angesteckt haben.

Wie entferne ich Flöhe von meinem Bolonka Zwetna?

Ist der Befall sehr leicht, werden Sie die Plagegeister zum Glück rasch wieder los. Sie können ein Flohpulver benutzen, dass im Fell Ihres Bolonka Zwetna verteilt und bis auf die Haut gut einmassiert wird. Anschließend darf der kleine Vierbeiner sich einige Zeit nicht lecken, um das Pulver und die darin enthaltenen Stoffe nicht aufzunehmen. Gehen Sie nach der Behandlung einfach spazieren oder lenken Sie den Hund mit einem schmackhaften Kauartikel ab, der ihn eine Weile beschäftigt. Ein gut gefüllter Kong ist zum Beispiel ideal. Die Behandlung mit Flohpulver sollte bei einem Befall am besten täglich angewendet werden. Sie können es auch auf die Schlafplätze Ihres Bolonka stäuben.

Eine weitere Möglichkeit sind medizinische Flohshampoos für Hunde. Dazu den Zarenhund gut mit dem Mittel einseifen und das Präparat nach Anleitung einwirken lassen. Hinterher sollte das Fell besonders gründlich ausgespült werden, damit jegliche Rückstände entfernt werden. Im Gegensatz zum Flohpuder kann das Shampoo nicht präventiv eingesetzt werden und hilft nur bei einem aktuellen Befall. Vorbeugend ist hingegen ein Flohhalsband, dass etwas alle drei Monate ausgetauscht werden sollte. Allerdings kann das Nervengift durch Streicheln oder Spielen von Menschen aufgenommen werden. Auch andere Hunde sind durch das Halsband gefährdet.

Hat es sich ein ganzer Flohzirkus auf Ihrem Bolonka Zwetna gemütlich gemacht, so wirken die oben aufgeführten recht milden Mittelchen oft nicht in der gewünschten Weise. Hier hilft meist nur ein Spot-On vom Tierarzt. Dabei handelt es sich um eine kleine Pipette, die mit der Flohkur gefüllt ist und direkt auf die Haut aufgetragen wird. Bevorzugt im Nacken oder zwischen den Schulterblättern des Hundes. Teilen Sie dazu das schöne Haarkleid des Bolonkas mit einer Hand und drücken Sie den Inhalt mit der anderen auf die Haut. Von dort verteilt sich das Präparat über den ganzen Vierbeiner und töten innerhalb von 24 Stunden nahezu alle adulten Flöhe ab. Der Hund sollte nach der Behandlung für eine Weile nicht gestreichelt werden. Außerdem hält die Wirkung der Flohkur bis zu einem Monat. Bei einem sehr akuten Befall kann der Tierarzt auch mit einem Spray den Flöhen zu Leibe rücken. Damit wird der Hund komplett eingesprüht und alles gründlich einmassiert. Vielleicht rät Ihnen der Tierarzt auch zu Flohtabletten für Ihren Bolonka.

Wichtig: Etwa eine Woche nach verabreichtem Spot-On, sollte der Bolonka Zwetna eine Wurmkur erhalten. Denn lästige Bandwürmer können unglücklicherweise durch Flohbisse übertragen werden.

Wie bekomme ich meine Wohnung wieder flohfrei?

Hat Ihr Bolonka Flöhe, so ist außerordentlich wichtig, dass Sie nicht nur den Vierbeiner gegen Flöhe behandeln, sondern auch die Umgebung, spricht: Ihr Wohnung oder Haus. Wird dies versäumt, so steckt sich der Hund in den eigenen vier Wänden immer wieder mit den Parasiten an. Denn es leben nur die ausgewachsenen Tiere auf dem Bolonka, Larven und Eier finden sich hingegen in der direkten Umgebung. Besonders betroffen sind natürlich die Schlafplätze, aber auch Sofa, Textilien oder Teppiche.

So werden Sie Flöhe im Haushalt wieder los:

  • Wischen Sie Fußböden täglich, am besten heiß
  • Saugen Sie Böden, Matratzen, Polstermöbel etc. ab und entsorgen Sie hinterher den Staubsaugerbeutel
  • (Wohn-) Textilien regelmäßig bei 60° Waschen
  • Kaufen Sie ein Hundebett, das sich leicht reinigen lässt. Am besten, Sie können es in der Maschine waschen.
  • Hundezubehör gründlich reinigen und/oder mit einem Flohspray behandeln und anschließend gut abwaschen
  • Schlecht zu erreichende und zu reinigende Stellen ebenfalls mit Umgebungsspray gegen Flöhe behandeln (z.B. Weidenkörbchen, Ritzen)
  • Alles, was nicht abgewaschen oder in die Maschine wandern darf, sollte eingetütet und 1-2 Tage ins Gefrierfach gelegt werden
  • Trink- und Wassernäpfe täglich mit heißem Wasser reinigen
  • Ein Dampfreiniger ist eine umweltfreundliche Alternative

Übrigens: Flöhe können Bandwürmer auf den Bolonka Zwetna übertragen. Etwa eine Woche nach der Flohbehandlung von Hund und Haus sollte darum eine Wurmkur verabreicht werden!


Würmer

Eine Ansteckung mit Würmern ist denkbar einfach. Dabei leben diese Parasiten bevorzugt im Magen-Darm-Trakt und entziehen dem Vierbeiner wichtige Nährstoffe. Wird ein Befall nicht rechtzeitig entdeckt oder bleibt unbehandelt, kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben. Er hungert aus, hat Schmerzen, bekommt Allergien oder seine Organe werden in Mitleidenschaft gezogen. Dabei ist es so einfach, den Hund zu behandeln. Übrigens leben nicht alle diese ekligen Würmer im Darm. Einige Arten bevorzugen andere Organe, wie die Lunge oder sogar Blutgefäße.

Wie bekommt mein Bolonka Zwetna Würmer?

Leider ist die Ansteckung mit Würmern sehr einfach und darum kaum zu verhindern. Es reicht schon, wenn Ihr Bolonka an den Hinterlassenschaften anderer Vierbeiner schnüffelt. Wurmeier werden aber auch durch das Fressen des Kots aufgenommen. Eine unappetitliche Unart, der leider einige Hunde frönen. Wenn Sie häufig in Gegenden spazieren gehen, in der es Wildtiere gibt, so besteht ebenfalls Gefahr sich mit Würmern zu infizieren, nämlich dann, wenn der Bolonka Aas oder kleine Nager frisst. Auch befallenes Schlachtfleisch (wenn Sie barfen) ist denkbar. Welpen sind in besonderer Weise gefährdet. Sie können sich bereits im Mutterleib mit Würmern anstecken oder nach der Geburt beim Säugen. Wälzt sich Ihr Bolonka Zwetna gerne in den Hinterlassenschaften anderer Tiere (z.B. Kuhfladen) oder Aas, so können Eier ins Fell oder an die Pfoten gelangen und hinterher womöglich abgeleckt und aufgenommen werden. Auch nach einem Flohbefall (siehe oben) gibt es gelegentlich eine Ansteckung mit Bandwürmern.

Wie erkenne ich einen Wurmbefall bei meinem Bolonka Zwetna?

  • Vor allem zu Beginn eines Befalls, zeigen die meisten Hunde leider gar keine Symptome
  • Im Laufe der Zeit kann der Vierbeiner abmagern, obwohl er gut frisst.
  • Es kommt zum aufgeblähten Bauch
  • Durchfall (teilweise mit Blut)
  • Bandwurmbefall ist sehr einfach zu diagnostizieren. Einzelne Segmente des Wurms finden sich im Kot, auf den Schlafplätzen oder im Fell um die Afterregion herum. Sie sehen reiskornartig oder wie Bandnudeln aus.
  • Befinden sich andere Würmer im Kot oder im Erbrochenen ist ein Befall bereits sehr weit fortgeschritten und Bedarf umgehender Behandlung
  • Lustlosigkeit
  • Schwäche
  • Das Haarkleid des Bolonkas wirkt stumpf und glanzlos
  • Husten, starkes Würgen bis hin zum Erbrechen
  • “Schlittenfahren”, um den Juckreiz am After zu lindern
  • Häufiges Belecken der Afterregion

Wann braucht mein Bolonka Zwetna eine Wurmkur?

Eine Wurmkur bekämpft immer nur einen aktuellen Befall mit den lästigen Parasiten und bietet darum keinen vorbeugenden Schutz. Schon kurz nach Verabreichung kann sich der Bolonka Zwetna erneut mit Würmern infizieren. Da ein Befall nicht immer gleich ersichtlich wird, empfehlen viele Tierärzte den Hund pauschal alle 3-4 Monate zu entwurmen. Leben Babys, Kinder oder immungeschwächte und alte Personen im Haushalt, darf eine Kur sogar monatlich verabreicht werden. Dabei werden normalerweise Präparate verwendet, die möglichst viele verschiedene Wurmarten abtöten. Eine Wurmkur für den Bolonka Zwetna gibt es als Paste, in Tablettenform oder als Injektion.

Wer seinen Bolonka Zwetna nicht unnötig mit solchen Wurmkuren belasten möchte, kann vierteljährlich auch Sammelkotproben beim Tierarzt abgeben, die im dortigen Labor mikroskopisch untersucht werden. Dazu sollten Sie an drei aufeinander folgenden Tagen etwas Kot beim Gassigehen aufsammeln und in der Praxis abgeben. Dies ist wichtig, da eine einzelne Probe ein falsch-negatives Ergebnis liefern könnte. Denn nicht bei jedem Absatz befinden sich auch tatsächlich Eier im Kot.

Einige Hundehalter lassen nur entwurmen, wenn ein Befall tatsächlich gegeben ist. Allerdings sind Würmer im Kot oder Erbrochenen erst ersichtlich, wenn ein Befall deutlich fortgeschritten ist. Dies bedeutet unnötige Belastung und Schmerzen für den Hund und sollte darum besser vermieden werden.

Wichtig: Leben mehrere Hunde in Ihrem Haushalt, bitte immer alle Vierbeiner entwurmen, um gegenseitige Neuansteckungen zu vermeiden!

Warum bekommt ein Bolonka Zwetna Welpe Wurmkuren?

Eine Ansteckung mit einigen Spul- und Hakenwürmern ist bereits im Bauch der Mutterhündin möglich. Auch nach der Geburt sind die kleinen Bolonka Zwetna Welpen besonders gefährdet und können sich sogar über die Muttermilch beim Säugen infizieren.

Darum erhält der gesamte Wurf inkl. Hündin etwa 2 Wochen nach der Geburt eine Wurmkur. Diese wird alle 14 Tage wiederholt, bis zur 12. Lebenswoche. Wechselt der Bolonka schon vorher in sein neues Zuhause, sollte der Züchter darauf aufmerksam machen, die noch ausstehenden Kuren zu verabreichen. Eine Wurmkur gegen Bandwürmer ist hingegen nur erforderlich, wenn ein tatsächlicher Befall vorliegt.

Wurmkur Bolonka Zwetna Welpen
Warum bekommt ein Bolonka Zwetna Welpe Wurmkuren?

Milben

Sie gehören ebenfalls zu den Spinnentieren und können Krankheiten auf den Hund übertragen. So verursachen Grabmilben Räude und Haarbalgmilben können Demodidose auslösen. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Milbenarten, wie Gras- oder Ohrmilben.

Wie erkenne ich Milben auf meinem Bolonka Zwetna?

Oft siedeln einige Milben auf dem Hund, doch dieser zeigt sich davon gänzlich unbeeindruckt. Er zeigt auch keinerlei Symptome. Wird der Vierbeiner jedoch krank oder sein Immunsystem wird auf andere Weise beeinträchtigt, so vermehren sich die Spinnentiere plötzlich explosionsartig und die Milben machen dem Bolonka Zwetna auf einmal doch zu schaffen. Ähnlich wie bei Flöhen wird sich der Hund darum auffällig oft kratzen und lecken. Bei einem Befall mit Ohrmilben schüttelt der Vierbeiner häufig den Kopf und hält diesen schief. Vielleicht entdecken Sie auch Veränderungen im Fell. Auch Ekzeme sind denkbar. Die Lieblingsplätze der Milben sind Bauch, Kopf und Ohren, Ellbogen und die Zehenzwischenräume.

Typische Symptome für Ohrmilben sind:

  • Gleichgewichtsstörungen
  • Schiefhaltung des Kopfes
  • Häufiges Kratzen der Ohren
  • Kopfschütteln
  • Torkelnde Bewegungen
  • Kahle Stellen im Fell
  • Schuppenbildung
  • Ekzeme

Mein Bolonka Zwetna hat Ohrmilben – Was kann ich tun?

Sie selber können leider recht wenig tun, um Ohrmilben zu beseitigen, außer den Tierarzt aufzusuchen und ihn den Befall beseitigen zu lassen. Dazu wird er das Ohr untersuchen, reinigen, desinfizieren und anschließend behandeln. Normalerweise werden Tropfen oder eine Salbe ins Ohr gegeben, um die noch verbliebenen Milben abzutöten. Die verwendeten Medikamente beinhalten dabei meist auch ein Antibiotikum, um eine Infektion im Keim zu ersticken oder eine vorhandene zu kurieren. Cortison kann ebenfalls verabreicht werden, damit der lästige Juckreiz erträglicher für den Bolonka wird. Werden die Ohren nicht fachmännisch behandelt, kann dies schmerzhafte Mittelohrentzündungen zur Folge haben und in schlimmen Fällen sogar zu Taubheit führen.


Giardien

Giardien sind einzellige Geißeltierchen, welche bevorzugt den Dünndarm besiedeln. Ein erstes Anzeichen für einen Befall ist häufig besonders hartnäckiger Durchfall, der jedoch nach einer Weile wieder verschwindet. Der Besitzer glaubt an leichte Magen-Darm-Beschwerden oder Ähnliches und hält die Krankheit für ausgestanden. Doch der Durchfall kehrt in bestimmten Intervallen immer wieder zurück. Selbst Tierärzte vermuten oft ersteinmal Würmer, Futterunverträglichkeit oder Magenbeschwerden, weshalb Giardien beim Bolonka Zwetna zunächst unentdeckt bleiben. Die richtige Diagnose wird häufig erst dann gestellt, wenn andere Behandlungsmöglichkeiten keine Besserung hervorrufen oder die Symptome partout nicht verschwinden wollen. Dies liegt nicht zuletzt auch am unspezifischen Krankheitsbild bei Giardien. Einige Bolonkas zeigen darüber hinaus zunächst keinerlei Symptome, die auf einen Befall hinweisen könnten.

Eine Ansteckung mit den Geißeltierchen erfolgt meistens über Kot. Darin enthalten sind nämlich die infektiösen Zysten, die unter optimalen Bedingungen bis zu mehreren Monaten überdauern können. Dabei wird der Kot direkt aufgenommen oder die Ansteckung erfolgt indirekt über verseuchtes Trinkwasser oder Pfützen. Weitere Infektionsherde sind Aas, das Spielen mit Artgenossen oder kontaminiertes Futter.

Was sind Anzeichen für einen Befall mit Giardien beim Bolonka Zwetna?

  • In Intervallen wiederkehrender Durchfall
  • Blut oder Schleimbeimengungen im Kot
  • Gewichtsverlust bei guter oder sogar vermehrter Futteraufnahme
  • Erbrechen und Würgen
  • Bauchkrämpfe
  • Wachstums- und Entwicklungsverzögerung bei Welpen

Wie wird gegen Giardien behandelt?

Meistens wird die Diagnose durch eine Sammelkotprobe bestätigt und eine Behandlung mit Panacur eingeleitet. Diese Wurmkur wirkt auch gegen die lästigen Geißeltierchen. Es ist unbedingt eine spätere zweite Gabe nötig, da die Giardien sich oft in die Galle zurückziehen, wenn die Wurmkur in den Darm gelangt. Die zweite Dosis soll sicherstellen, dass auch die restlichen Einzeller abgetötet werden. Darüber hinaus wird noch ein Antibiotikum verabreicht.

Auch wenn andere Vierbeiner im Haus keinerlei Anzeichen für einen Befall mit Giardien zeigen, sollten immer alle Hunde zeitgleich behandelt werden. Ebenso gelten die gleichen Säuberungsmaßnahmen im Haushalt, wie bei einem Flohbefall. Da Giardien zu den Zoonosen zählen, ist Hygiene besonders wichtig. Waschen Sie sich nach Kontakt zum Bolonka immer gründlich die Hände und verbannen Sie den Vierbeiner vorübergehend von Sofa, Bett und Co. Damit keine fremden Tiere angesteckt werden, muss der infektiöse Kot Ihres Bolonkas unbedingt gewissenhaft und restlos aufgesammelt werden.

Floh- und Wurmkuren können übrigens helfen, einen Giardienbefall zu vermeiden. Meisten kommt es nämlich erst zu einer Besiedelung der Dünndarmwand, wenn der Darmtrakt des Hundes durch Würmer bereits vorgeschädigt ist. Flohkuren sind deshalb hilfreich, weil die kleinen dunkelbraunen Hüpfer Bandwürmer übertragen könnten, welche den Hund schwächen und so für Giardien anfälliger machen.

Wie oft ist Ihr Bolonka Zwetna von Zecken, Würmern und anderen Parasiten befallen? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar und berichten Sie von Ihren Erfahrungen!

Ein Gedanke zu „Bolonka Zwetna Parasiten: Flöhe, Zecken, Würmer, Wurmkur

  1. Guten Tag,
    ich habe eine Frage zur natürlichen Vorsorge bei Ungeziefer. Hunde .In Ihrem wunderbaren Buch über Bolonkas empfehlen Sie u.a. Schwarzkümmel gegen Würmer. Es ist jedoch nicht angegeben, wieviel und wie oft bei einer Wurmkur gegeben werden soll.
    Für eine kurze Info wäre ich Ihnen dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hilla Schläbitz

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